Bericht vom Barcamp 3 Stuttgart


Was ist eigentlich ein Barcamp? – Zunächst einmal die Ansammlung von interessanten Menschen, die ihre großen und kleinen Verrücktheiten miteinander teilen:
Die Chemikerin, die erklärt, was Tomaten mit Produktivität zu tun haben.
Der Unternehmensberater, der seine Methode der Selbstorganisation: Getting Things Done weitergibt.
Die Hacker vom Stuttgarter Nerdbahnhof, die in ihrem shackspace eine Waschmaschinenpumpe zum Hochdruckreiniger umbauen, um damit auf dreckigen Mauern legale Graffitis herauszuputzen.
Der Programmierer, der in seiner Freizeit mit dem iPad eine Drohne fernsteuert um über Stuttgarts Liederhalle zu fliegen und Luftaufnahmen zu machen. Die Scrapbooking-Unternehmerin, die ihre Bastelmaschinen an die Frau bringen will.

230 Leute haben sich am Wochenende zu einer Unkonferenz getroffen um ihr Wissen und Können miteinander zu teilen. Sieben parallele Sessions in sechs Zeitfenstern macht ZWEIUNDVIERZIG Workshops. Innerhalb der ersten Stunde sind sie voll. Umgehend werden weitere für den Abend und die Nacht geplant.
Und was kostet so ein Event im Literaturhaus mitten im Herzen Europas?
Nix!
Zahlreiche Sponsoren sorgen dafür, dass Räumlichkeiten, Internetzugang, Frühstücksbuffet, warmes Mittagessen, abendliches Albbüffelburgergrillen und Getränke inklusive sind.
Da traue selbst ich mir zu, als barcamp-Neuling, eine Session anzubieten.
Tatsächlich kommen fünf Leute spontan zusammen und entwickeln erste Ideen zu einem jugendBildungsCamp.
Bleibt nur noch die Frage offen: Wann startet das erste barcamp des ejw?

Jörg Lohrer

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