Über das Lesen – Schopenhauers Surrogate


„Das viele Lesen nimmt dem Geiste alle Elasticität; wie ein fortdauernd drückendes Gewicht sie einer Springfeder nimmt. Dies ist der Grund, warum die Gelehrsamkeit die meisten Menschen noch geistloser und einfältiger macht, als sie schon von Natur sind. Lesen ist ein bloßes Surrogat des eigenen Denkens. Man läßt dabei seine Gedanken von einem Andern am Gängelbande führen. Lesen heißt mit einem fremden Kopfe, statt des eigenen, denken.“
Schopenhauer will wohl sagen: „Wer das hier liest, ist dohf!“

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