Dinge geregelt kriegen 1


Natürlich braucht jeder seine eigene Technik um mit den vielen privaten und beruflichen Anforderungen klar zu kommen. Der eine stellt den Küchenwecker in Tomatenform im 25-Minuten-Takt ein und macht daraus die Pomodoro-Technik, der andere macht daraus ein komplexes System: GTD (Getting Things Done) und der nächste bringt das dann wieder in eine spirituelle 10-Punkte-Kurzfassung als ZTD (Zen To Done). Aus dem ganzen Überangebot an Werkzeugen zur Selbstorganisation habe ich meine persönliche Auswahl getroffen und gebe sie im Folgenden der Öffentlichkeit preis:
Festhalten
Um überhaupt die Dinge in den Griff zu bekommen, braucht’s eine Möglichkeit die Dinge festzuhalten. Und zwar nicht so, dass es bloß rumliegt, irgendwo verloren geht oder gerade dann, wenn man sich die Zeit nehmen will um etwas zu erledigen, nicht verfügbar ist. Ich brauche alles immer, überall und gut sortiert parat. Damit das klappt brauche ich das digital und im Internet.
ToDo-Liste
Weil Google, Apple und Outlook einfach noch nicht zufriedenstellende Sachen produzieren, bin ich bei Toodledo gelandet und weil ich mit dem kostenlosen Angebot (das absolut ausreicht) so zufrieden bin, bezahle ich ausnahmsweise dafür 14,95$, also knapp 12 € im Jahr und leiste mir eine PRO-Mitgliedschaft. Doch auch ohne dafür zu bezahlen, kann man all diese Optionen nutzen:
– Ständig aktuelle Aufgabenlisten an jedem Computer, Handy oder sonstigem Mobilgerät (iPod) dank Synchronisation
– Kategorien, Untergruppen, Filterlisten, Kontextzuordnung, Datumserinnerung, Wichtigkeit markieren und und und
– das Ganze auch auf Papier in unterschiedlichen Formaten als Notizbuch zum Ausdrucken Für alle iGeräte gibt es zahlreiche AufgabenApps, die mit Toodledo synchronisieren. Ich habe mich für todo von Appigo entschieden.
Warum der ganze Synchronisationsquatsch?
Klar, weil ich ein Mann bin und Technik begeistert und so. Und weil Ideen und Besorgungen sich mehr spontan ergeben und es deshalb gut ist, immer und überall etwas aufschreiben oder eine Aufgabe erledigen zu können.
Notizen
Für längere Texte, die gerade am entstehen sind oder auch längere Notizen nutze ich simplenote. Ebenfalls kostenlos, online und von jedem Endgerät aus jederzeit verfügbar.
Dokumente
Längere Artikel mit vielen Bildern (also größere Dateien), Sitzungsunterlagen  oder auch ganze Bücher sind von meiner dropbox aus überall verfügbar und in Ordnern sortiert.
Lesezeichen
Interessante Internetseiten gebe ich Schlagwörter, damit ich sie wiederfinde und speichere sie mit delicious diigo Schön hier ist, dass man die Links auch mit anderen öffentlich austauschen kann oder sie mit „privat“ nur für sich selbst markiert. Dies nutze ich allerdings nur für statische Seiten. Blogs oder Seiten, bei denen ich auch an den Aktualisierungen interessiert bin, abonniere ich mit dem GoogleReader und sortiere sie nach Kategorien oder markiere sie zum späteren Lesen mit einem Sternchen. A propos „später lesen“. Was ich nicht gleich lese, interessiert mich auch später nicht. Deshalb brauche ich auch kein Instapaper obwohl ich es toll finde. Markiert wird nur, was ich weiterverwenden will.
Kommunikation
Die Wege sind egal, je nach Projekt und beteiligten Personen und deren Vorlieben verschieden.
Mails
Geschäftliche mails organisiere ich mit Outlook und halte den zentralen Posteingang leer. Mails werden bei Eingang entweder sofort beantwortet (wenn das  weniger als 2 Minuten dauert) oder zur Aufgabe und dann abgelegt ( in zahlreichen Ordnern um später darauf zugreifen zu können) oder eben meistens einfach gelöscht.  Private mails organisiere ich mit Googlemail. Super hier, dass verschiedene Konten zum zentralen Eingang zusammengefasst werden können und Konversationen chronologisch dargestellt werden.
to be continued…


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Ein Gedanke zu “Dinge geregelt kriegen

  • Andreas

    Interessanter Artikel. Ich verwende Remember The Milk um ToDo-Listen zu verwalten und bin damit auch sehr zufrieden. Aber GTD in Reinform ist mir zu heavy. 🙂