re:publica Tag 1 – Schlaflos in Berlin 1


Ein Tag unter Club-Mate trinkenden Nerds reicht aus, um den Koffeinpegel so hoch zu treiben, dass an Schlaf nicht mehr zu denken ist. Vielleicht sind es auch die vielen Eindrücke, oder das Zusammensein mit so vielen hellwachen Geistern, die mich vom Schlaf abhalten.

CC BY-NC-SA by frankentler.com / http://flic.kr/p/bSwbHp

Doch das Blogger-Ticket will legitimiert sein:
Natürlich könnte man Sascha Lobo, Eben Moglen, Cindy Gallop, Britta Riley und Jacob Appelbaum loben. Doch die prangen sowieso schon überall auf den Plakaten und man kann sich mit jeder Einzelperson stundenlang beschäftigen.
Also ein kurzes erstes subjektives Resumée in drei Stichpunkten:

  • Freiheit ist das große Thema.
    Freies Netz, Freie Bildungsmedien, freie Inhalte. Das Urheberrecht und alle Regelungen, die Begrenzungen wollen, stehen im Brennpunkt der Diskussionen.
  • Die Internetgemeinde wird alt.
    Nach dem Overload scheint eine Sättigung einzutreten. Es gibt neben einigen Anachronisten viele Retrofreunde, die ihre Blogs zelebrieren und podcastend in Erinnerungen schwelgen. Die Generation YouTube ist vielleicht im Internet aktiv, jedoch nicht auf der re:publica.
  • Am beeindruckendsten sind nicht innovative Projekte oder kluge Ideen, sondern Personen, die sich selbst zur Disposition stellen und mit ihren Ac:tionen ihre eigene Persönlichkeit realisieren. Die Botschaft hier: Riskiere Dich selbst, konstruiere aktiv deine Identität, sei authentisch – no matter what they say.

 


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Ein Gedanke zu “re:publica Tag 1 – Schlaflos in Berlin

  • Andreas Daniel

    Eigentlich hätte wirklich die GEMA einen Vortrag übernehmen sollen, wie es auch geplant gewesen ist. Es wurde eine zentrale Frage nicht mit den richtigen Leuten diskutiert und das ist einfach eine verpasste Chance gewesen.